Diese Pressemitteilung wurde am Montag, 03. November 2014 in der Kategorie Konzerte & Veranstaltungen von Christian Bischof veröffentlicht.
Pressemitteilung - LUX AETERNA
Musik & Lichtinstallation

LUX AETERNA
Am Sonntag, den 16. November 2014 findet um 17 Uhr ein ganz außergewöhnliches Konzert statt. Durch verschieden farbige Scheinwerfer sowie Spezialeffekte werden Musik und Text in der großen Kirche von St. Margaret „ins rechte Licht gerückt“. Im Zusammenspiel von Licht, Musik und Wort soll dem Publikum ein neuer Weg zur geistlichen Musik erschlossen werden. Durch die moderne Technik werde Musik eindrucksvoll visualisiert, die mit Klang gefüllte Kirche mit seiner ganzen Architektur neu ausgeleuchtet und dadurch auch neu gesehen. Durch die Anregung des Auges beim Hören von Musik entstehe zudem ein vollkommen anderes Hörerlebnis: Texte, musikalische Nuancen würden dabei oft bewusster wahrgenommen. Der Zuhörer wird zum Zuschauer von Musik. Musik wird zum sinnenhaften Erlebnis.

Der große Chor, der Kammerchor und das Orchester an St. Margaret präsentiert Ihnen im Totenmonat November Werke von Morten Lauridsen ("Lux aeterna") und Gabriel Fauré (Requiem op.46 in der Fassung für Sinfonieorchester). Das wohl bekannteste Requiem ist zwar kürzer und weniger dramatisch, als z. B. das von Verdi oder von Mozart, aber es wird von vielen wegen seiner schwebenden Harmonien und wegen seiner hinreißenden Melodien geliebt. Der französische Tonschöpfer komponierte es zwischen 1887 und 1900. Das bekannteste Stück ist das Pie Jesu, das oft auch einzeln für Solosopran zu hören ist.

Aber auch der Satz „in paradisum“ nimmt den Zuhörer mit in höhere Sphären. Gabriel Fauré schrieb 1902 über sein Werk: „Mein Requiem ... drücke nicht den Schrecken des Todes aus, sagte man mir, jemand nannte es vielmehr ein Wiegenlied des Todes. So sehe ich den Tod: als eine freudvolle Erlösung, eine Erwartung von Glückseligkeit jenseits des Grabes, nicht als eine schmerzvolle Erfahrung“. Die Harfe spielt in diesem Requiem eine besondere solistische Rolle. In unserem Programm wird sie - gespielt von Fedora Johanna Gabler - zusätzlich in zwei Werken von Debussy für Harfe und Orchester zu hören sein: Danse sacrée und Danse profane. Weitere Solisten sind Lilli Jordan (Sopran), Tobias Neumann (Bariton). Die Lichtinstallation gestaltet Ludwig Hacker, die Gesamtleitung hat Christian Bischof.

Morton Lauridsens „Lux aeterna“ wird vom rund 25-köpfigen Kammerchor von St. Margaret interpretiert und ist eine Komposition aus dem Jahr 1994, die kaum den klanglichen Erwartungen an zeitgenössische Musik entspricht. Sein textliches Anliegen ist der Vergleich des Wirken Gottes auf Erden mit dem Licht. Seine Komposition für Chor und Orchester ist eine textliche Melanche aus Hymnen, Sequenzen und Fragmenten des Kirchenjahres. Das „Ewige Licht“ zieht sich als mehr oder weniger roter Faden durch das Leben des Menschen und erlöscht selbst im Tode nicht.

Karten sind in drei Kategorien (12/18/24 €) an der Abendkasse, im Vorverkauf über das Pfarramt St. Margaret (Margaretenplatz 5c, Tel. 089 / 76 444 0), sowie an allen anderen Vorverkaufsstellen mit München Ticket-Anschluss, Tel. 0180- 54 81 81 81 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus dem Mobilfunk) oder im Internet über www.muenchenticket.de erhältlich.



Diese Pressemitteilung wurde veröffentlicht von:
Christian Bischof
Christian Bischof
Büro der Kirchenmusik an St. Margaret
Margaretenplatz 5c
81373 München
Tel. 0171-4717442

http://www.kirchenmusik-stmargaret.de
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Kirchenmusik St. Margaret.de
Büro der Kirchenmusik an St. Margaret
Margaretenplatz 5c
81373 München
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