Diese Pressemitteilung wurde am Freitag, 30. August 2013 in der Kategorie News & Termine von Galerie Barbara Ruetz veröffentlicht.
München News - Open Art - Ausstellungseröffnung: Christopher Corso (Malerei) und Frank Teufel (Skulptur)
Ausstellung in der Galerie Barbara Ruetz

Open Art - Ausstellungseröffnung: Christopher Corso (Malerei) und Frank Teufel (Skulptur) Start: 13.09.2013
Ende: 27.10.2013
Die Galerie an der Pinakothek der Moderne - Barbara Ruetz zeigt zum Saisonauftakt Werke zweier außergewöhnlicher Künstler:

CHRISTOPHER CORSO
Urban Gravitiy. Ein Mann. Straßenzüge. Spiegelnde Schaufenster. Werbebanner. Brands. Durchtrainierte junge Körper. Ein Rauschen! Verkehr. Lärm. Getöse. Warum verschwimmt denn plötzlich alles? Stille. Wer ist dieser Mann?
Es ist Christopher Corso. Seine künstlerische Ausbildung erhält der Maler großformatiger Ölgemälde 1993-1999 in der Klasse von Prof. G. Winner an der Akademie der Bildenden Künste in München. Im Jahr 2000 studiert er im Rahmen eines Stipendiums an der San Francisco Unisversity of Arts.
Der 1969 in Bamberg geborene, bei München lebende Künstler nutzt das urbane Umfeld, um dem Zeitgeist nachzujagen. Dabei hechelt er nicht einem ‚fliehenden Pferd’ hinterher. Er liegt auch nicht auf der Lauer. Christopher Corso tritt mit konkreten Fragezeichen auf die Strasse: Wie setzt sich unser Lebensgefühl zusammen? In welchen Wertesystemen bewegen wir uns? Was stiftet heute Identität?
Er interagiert mit den Situationen, Objekten und Menschen, denen er nachspürt und deren Wesen er ergründen will. Die unterschiedlichen Reaktionen, die er erfährt, eröffnen ihm neue Aspekte, manchmal legen sie sogar den Grundstein für neue Projekte.
In seinen realistischen Ölgemälden liegen Vorder-, Mittel- und Hintergrund wie Layer übereinander. Die Bildebenen interagieren, sind sie auch voneinander getrennt. Christopher Corso verdichtet ohne zu vermischen. Die kosmopolitische Wirklichkeit erfährt auf diese Weise eine Realitätsverschiebung, die höchst plausibel erscheint und zum Nachdenken darüber anregt, wie sehr wir in den Vanity Fair, den Jahrmarkt der Eitelkeiten, der uns täglich umgibt, verstrickt sind.

FRANK TEUFEL
Das unsichtbare Band, das zwischen uns liegt, reflektiert der 1966 in Tuttlingen geborene Bildhauer Frank Teufel. Nach erfolgreicher Meisterprüfung studiert er von 1996-1999 an der Akademie für Gestaltung in Ulm.
Entschlussfreudig arbeitet er mit widerstandsfähigen Materialien wie Hartholz, Granit und Marmor. Diese Entschiedenheit setzt eine intensive Auseinandersetzung mit Form und Inhalt voraus.
Thematisch kreist Frank Teufel um Beziehungsgeflechte: von Mensch zu Mensch, aber auch von Objekt zu Mensch und Raum. In Ihrer Schlichtheit eröffnen seine Objekte sowohl dem sie umgebenden Raum als auch den sich darin bewegenden Menschen die Möglichkeit, sich neu zu begegnen. Von jeder Seite kann man bislang nicht bemerkte Details entdecken. Selbst der Raum erscheint in neuem Licht, setzt man sich in Bewegung, um diese Werke zu erkunden.
So laden seine Skulpturen ein, in einen Reigen einzustimmen, in der das dialogische Interagieren nicht nur thematisiert wird, sondern auch zum Vorschein kommt. Er führt vor, wie man sich gegenseitig bereichernd begegnen kann. Wach und offen im Umgang mit sich selbst und dem Gegenüber kann es gelingen, sich unter Wahrung der jeweiligen Eigenheiten einander anzunähern. Mag es sich um einen Menschen oder ein Objekt handeln, der oder das da gegenüber steht.
In der Reduktion der Formen kulminiert eine respektvolle Einübung in das Material und eine gewachsene Einsicht in das dynamische Miteinander.
- Melanie Fürst



Diese News, Termin oder Veranstaltung wurde veröffentlicht von:
Andrea Müller
Galerie an der Pinakothek der Moderne - Barbara Ruetz
Gabelsbergerstr. 7
80333 München

www.galerie-ruetz.de
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