Diese Pressemitteilung wurde am Samstag, 18. Februar 2017 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
1. Nachtrag zum Pressebericht vom 18.02.2017
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Im Zusammenhang mit der 53. Münchner Sicherheitskonferenz waren am Samstag, 18.02.2017 in der Münchner Innenstadt insgesamt neun Versammlungen angemeldet. Diese wurden alle lageangepasst polizeilich begleitet. Zu außergewöhnlichen Störungen oder auch Sicherheitsbeeinträchtigungen kam es dabei aber insgesamt nicht.

Gegen 13.00 Uhr startete das Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz am Karlsplatz mit der Auftaktkundgebung seine Versammlung. Dabei waren ca. 500 Teilnehmer am Auftakt vor Ort. Um kurz nach 14.00 Uhr begann dann die angemeldete Demonstration von dort aus ihren Weg über den Lenbachplatz mit der Zielrichtung Marienplatz (Weg: Lenbachplatz-Platz der Opfer des Nationalsozialismus-Brienner Straße-Odeonsplatz-Residenzstraße-Dienerstraße-Marienplatz) Hier waren in der Spitze 1.550 Teilnehmer zugegen.

An einer Menschenkette, die im Rahmen dieser Versammlung in der Zeit zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr vom Karlsplatz bis zum Marienplatz gebildet wurde, nahmen knapp 300 Personen teil.

Die Demonstration verlief durchweg friedlich, wurde jedoch auf eigene Veranlassung des Veranstalters kurz nach dem Beginn für geraume Zeit angehalten. Sie endete wie geplant mit der Schlußkundgebung am Marienplatz ab 16.00 Uhr. Dort wurden in der Spitze etwa 1.900 Teilnehmer gezählt. Die Schlußkundgebung endete schließlich gegen 17.40 Uhr.

Eine Personengruppe, die zu Fuß auf dem Weg zur Demonstration war, wollte wohl die Strecke abkürzen, um schneller an den Auftaktkundgebungsort zu gelangen. Dabei wurde ein Weg gewählt, der durch den Sicherheitsbereich um das Hotel „Bayerischer Hof“ geführt hätte.

Die Personen wurden daher an einer Sperrlinie von polizeilichen Einsatzkräften angehalten und zeigten sich im weiteren Verlauf unkooperativ. Aus diesem Grund wurde bei ihnen eine Identitätsfeststellung durchgeführt. Nach Beendigung dieser polizeilichen Maßnahme konnten die betroffenen Personen dann bis auf eine Ausnahme an der Versammlung teilnehmen.

In einem Fall stellte sich bei einem der hier Betroffenen heraus, dass er als Tatverdächtiger wegen einer gefährlichen Körperverletzung aus dem Jahr 2016 gesucht wird. Er wurde daraufhin festgenommen.

Im Rahmen des gesamten Versammlungsgeschehens des heutigen Tages in der Münchner Innenstadt waren rund 600 Polizeibeamte im Einsatz.

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