Diese Pressemitteilung wurde am Sonntag, 24. September 2017 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 24.09.2017
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Fall 1:
Am Dienstag, 19.09.2017, gegen 13.45 Uhr, kam eine 93-jährige Münchnerin aus Bogenhausen nach Hause zu ihrem Wohnanwesen. Als sie die Haustür aufschloss, stand plötzlich ein Mann hinter ihr und erzählte, dass er wegen eines Wasserschadens den Wasserdruck messen müsse. Sie ließ ihn ihre Wohnung und er ging ins Bad. Dort wies er sie an, die Duschbrause für einige Minuten zu halten und das Wasser laufen zu lassen. Die Wohnungstür hatte er offengelassen.

Er verließ dann das Bad und machte die Badezimmertür zu. Als er nicht wiederkam, wurde die 93-Jährige misstrauisch und stellte schließlich fest, dass aus ihrem Schlafzimmer der komplette Schmuck fehlte.

Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte sich wohl ein zweiter Täter unbemerkt in die Wohnung geschlichen und dort den Schmuck entwendet.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 25 Jahre alt, ca. 170 cm groß, kräftige Figur, rundes Gesicht, bräunlicher Teint, Kinnbart, südeuropäischer/slawischer Typ, sprach Hochdeutsch mit norddeutschem Dialekt; Bekleidung: dunkle Jacke, dunkle Hose.

Fall 2:
Am Dienstag, 19.09.2017, gegen 14.20 Uhr, befand sich eine 79-jährige Seniorin in ihrer Wohnung in Bogenhausen. Sie putzte gerade ein Fenster und sah einen Mann von der Einsteinstraße kommend in die Versailler Straße abbiegen. Kurz darauf klingelte es an ihrer Wohnungstür. Der vor ihrer Wohnungstür stehende Mann sagte, dass in den oberen Etagen eine Verstopfung vorliege und sie nun das Wasser bei sich aufdrehen müsse.

Sie ging mit dem vermeintlichen Handwerker ins Badezimmer und dieser drehte die Wasserhähne auf. Die Badezimmertür zog er dabei leicht zu. Als die 79-Jährige die Badezimmertür wieder aufstieß, sah sie im Flur plötzlich einen zweiten Mann stehen.

Die beiden Männer sagten dann, dass sie das Wasser weiter laufen lassen soll und verschwanden im Treppenhaus.

Die 79-Jährige verständigte daraufhin sofort den Hausmeister, welcher die Polizei rief.

Im Schlafzimmer sah sie, dass eine Kommodenschublade geöffnet war.

Nach den bisherigen Feststellungen wurde jedoch nichts entwendet.

Täterbeschreibung:
Täter 1:
Männlich, ca. 35 Jahre alt, ca. 165 cm groß, dicke Figur, schwarze kurze Haare, südosteuropäischer Typ, sprach Hochdeutsch mit ausländischem Akzent; er war bekleidet mit einem grauen Trainingsanzug mit orangen Längsstreifen an Armen und Beinen und weißen Handschuhen.

Täter 2:
Männlich, ca. 35 Jahre alt, ca. 165 cm groß, dicke Figur, schwarze kurze Haare, südosteuropäischer Typ, sprach Hochdeutsch mit ausländischem Akzent; auch er war mit einem grauen Trainingsanzug mit orangen Längsstreifen an Armen und Beinen und weißen Handschuhen bekleidet.

Zeugenaufruf:
Wem sind die beiden Männer zum Tatzeitpunkt in der Einsteinstraße bzw. Prinzregentenstraße und den dazugehörigen Seitenstraßen aufgefallen?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.

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