Diese Pressemitteilung wurde am Mittwoch, 08. November 2017 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 08.11.2017
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Am Montag, 06.11.2017, gegen 16.00 Uhr, kam eine 86-jährige Geschädigte nach dem Einkaufen zurück zu ihrem Wohnanwesen in Schwabing. Vor der Haustür traf sie dann bereits auf einen unbekannten Mann, der mit ihr zusammen das Anwesen betrat.

Der Unbekannte stellte sich als Polizeibeamter vor und zeigte der 86-Jährigen einen „Dienstausweis“. Dann behauptete er eine Geschichte von festgenommenen Einbrechern, bei denen 25.000 Euro Bargeld sichergestellt worden seien. Anschließend bot er ihr an, ihre Einkäufe nach oben zu tragen.

Vor ihrer Wohnungstür wartete dann bereits ein zweiter unbekannter Mann, der erklärte, dass man schon auf die Geschädigte warten würde, da eingebrochen worden sei. Die Wertsachen müssten deshalb überprüft werden.

Die beiden angeblichen Polizisten begaben sich mit der Münchnerin in die Wohnung, wo dann die Geschädigte ein Kuvert mit Bargeld aus einem Versteck im Schlafzimmer nahm und nach ihrem Schmuck schaute. Beides legte sie auf einen Tisch.

Während die 86-jährige Münchnerin sich weiter umsah, entwendeten die beiden Täter das Kuvert und das Schmuckkästchen und verließen die Wohnung.

Täterbeschreibung:
Bei dem ersten Unbekannten handelt es sich um einen ca. 30 Jahre alten Mann, 175 cm groß und schlank. Er hat dunkelbraune, kurze Haare, ein schmales Gesicht und trug einen kleinen Oberlippenbart. Er hat braune Augen und sprach hochdeutsch. Bekleidet war er mit einem dunklen Anorak.

Der zweite Täter wird als Anfang 20 beschrieben, 165 cm groß und schlank. Er hat blonde, kurze Haare, sprach hochdeutsch und trug evtl. braune Kleidung.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall in der Cherubinistraße geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen. Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall durch einen Rückruf beim Notruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen!

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