Diese Pressemitteilung wurde am Sonntag, 07. Januar 2018 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 07.01.2018
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Am Donnerstag, 04.01.2018, gegen 10:00 Uhr, kam eine Anwohnerin der Wilhelm-Tell-Straße in Bogenhausen vom Einkaufen zurück. An der Hauseingangstür wurde sie von einer Frau abgepasst, welche sich als "Schwester Rita" ausgab. Die Frau gab an, dass sie von der Kirche käme und sich im Auftrag des Pfarrers nach ihrem Gesundheitszustand erkundigen soll.

Daraufhin begaben sich beide in die Wohnung der Rentnerin. Die falsche "Schwester Rita" zeigte Interesse für die Wohnung und besichtigte alle Räumlichkeiten. Währenddessen klingelte es an der Wohnungstüre. Der Mann erkundigte sich nach "Schwester Rita" und begrüßte diese wie eine Kollegin. Er stellte sich als "Herr Müller" von der Altenhilfe vor.

Gegenüber der Bewohnerin äußerte er, es gäbe eine Anzeige durch Bewohner des Hauses, dass sie sich aufgrund des hohen Alters nicht mehr selbst versorgen könne. Er müsse hierzu prüfen, ob sie ihm 1.000 Euro in bar vorlegen kann.

Die Bewohnerin ging darauf nicht ein und verabschiedete die beiden vermeintlichen Altenhelfer an der Wohnungstür. Erst wenige Stunden später stellte sie fest, dass im Schlafzimmer Schubladen aufgebrochen waren und Schmuckstücke entwendet wurden. Es ist möglich, dass während des Ablenkungsmanövers durch "Schwester Rita" und "Herrn Müller" sich ein weiterer Täter in die Wohnung geschlichen hat, um die Kommode aufzubrechen.

Täterbeschreibung:
"Schwester Rita":
weiblich, ca. 45 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schlank, blonde nackenlange lockige Haare, westeuropäische Erscheinung, sprach Hochdeutsch. Zur Bekleidung ist nichts bekannt.

"Herr Müller":
männlich, ca. 55 Jahre alt, ca. 175 cm groß, dicke Figur, westeuropäische Erscheinung, sprach Hochdeutsch. Er trug dunkle Kleidung mit Hut.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel.: 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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