Diese Pressemitteilung wurde am Donnerstag, 11. Februar 2016 in der Kategorie IT, Computer & Internet von Monika Kohut veröffentlicht.
Pressemitteilung - Backstage bei Germany's Next Top Model mit dem Münchner Designer & Stylisten Lorand Lajos
Die Schuhe der GNTM-Eisfeen

Backstage bei Germany's Next Top Model mit dem Münchner Designer & Stylisten Lorand Lajos
Zur Zeit läuft auf PRO SIEBEN wieder eine neue Staffel von Germany’s Next Top Model by Heidi Klum. Für eines der Shootings stammen die Outfits der Kandidatinnen von Lorand Lajos.

MK: Also zunächst einmal ganz herzlichen Glückwunsch zu diesem Auftrag, Lorand. So einen Coup landet man ja sicher nicht alle Tage. Die Outfits sind wirklich super, vor allem die Schuhe sind einfach nur „WOW“!

LL: Vielen Dank für die Gratulation und Dein Kompliment. Ja, dieses TV-Projekt hat mir aufgrund des vorgegebenen Themas „Eisfeen“ besonders viel Spaß gemacht. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie die Pieces an den Models aussehen.

MK: Moment mal, soll das heißen, du hast deine Outfits überhaupt noch nicht an den Models gesehen?

LL: Das ist richtig. Beim Shooting bin ich ja nicht mit dabei gewesen. Die Outfits habe ich bisher also nur an meinen Puppen gesehen. Ich kenne von den Mädchen lediglich die Körpermaße und Schuhgrößen. Den Auftrag habe ich ja im Grunde genommen nicht als „Stylist“, sondern als „Designer“ angenommen. Der Stylist dieses Formats ist bekanntlich Josef Stockinger. Er arbeitet für die Firma, die dieses TV-Format konzipiert und produziert. Der Joe hat mich direkt angesprochen, weil er weiß, dass ich sehr viel mit Strass und auch Kristallen arbeite.

MK: Könntest du mal erläutern, nach welchen Kriterien solch ein Projekt vergeben wird, und wie der Ablauf der Zusammenarbeit ist?

LL: Im Grunde genommen ist das Procedere ganz einfach: Die Redaktion des Formats gibt ein Thema und die Location für ein Shooting vor. In diesem Fall: Eis, Feen, viel nackte Haut. Location: Australien. Auf diesen Vorgaben basierend kreiert der Stylist, also hier Joe, das Styling-Thema „Eisfeen“. Nachfolgend werden dann - auf internationaler Ebene - Designer angesprochen und gefragt, ob sie daran interessiert sind, zu diesem Thema Outfits zu liefern.

MK: Und dann entbrennt vermutlich ein knallharter Wettkampf um ein „richtig fettes“ Budget.

LL: Nein¸so ist das nicht, denn das Budget ist alles andere als fett. Da man die Show-Pieces ja nach dem Shooting zurück erhält, erhält man nur eine „Leihgebühr“.

MK: Du hast für dieses Projekt drei Catsuits , drei Bodies, acht Einzelteile, zwei Höschen, ein Oberteil, drei Paar dieser „Wahnsinns-Schuhe“ und zudem auch noch einige Accessoires geliefert, also wir reden hier doch sicher von einer Summe, die deutlich im fünfstelligen Bereich liegt, richtig?

LL: Also, ich werde dir jetzt keine konkrete Zahl nennen. Aber ich kann dir versichern, dass diese Zahl definitiv „weit“ unter einem fünfstelligen Bereich liegt.

MK: Jetzt bin ich etwas perplex, denn ich habe ja selbst gesehen, dass du mit zwei Assistinnen gearbeitet hast. Laut deiner Aussage „ganze sieben Tage“. Dann sind da die Materialkosten, der Zeitaufwand für den Einkauf, die Fahrkosten etc. Also nach einem „pekuniären Coup“ hört sich das für mich nun wirklich nicht mehr an.

LL: Das stimmt. Aber noch mal: Es handelt sich bei solchen Projekten immer nur um ein „Aus-Leih-Budget“. Das heißt, der Auftraggeber – hier die TV-Produktion – geht davon aus, dass der Auftragnehmer, die jeweils zum ausgeschriebenen Thema passenden Outfits ohnehin in seinem Fundus hat. Trifft das nicht zu, kann er den Auftrag ablehnen oder neu produzieren. In letzterem Fall muss er dann allerdings alle Kosten, die über das vorgegebene „Leih-Budget“ hinausgehen, selbst tragen.

MK: Verstanden. Aber wenn sich das Investment, wie hier in diesem/deinem Fall, in Bezug auf den pekuniären Profit betriebswirtschaftlich nicht rechnet, was ist dann der Nutzen?

LL: Das ist ganz klar die PR.

MK: Du meinst, dass dein Name explizit genannt wird, zum Beispiel im Abspann?

LL: Nein, mein Name taucht nicht auf. Wollte ich im Abspann genannt werden, müsste ich meinerseits tatsächlich einen fünfstelligen Betrag hinlegen. Die PR generiere ich an anderer Stelle: Erstens kann ich selbst kommunizieren, dass die getragenen Looks meine Designs sind. Und zweitens kann ich auch die Fotos und Videos der Sendung für meine eigenen PR-Maßnahmen verwenden. Außerdem bekomme ich, wie bereits erwähnt, alle Outfits nach dem Shooting zurück. Ich kann sie dann also gegen nochmalige Gebühr für andere Projekte oder Anlässe verleihen oder aber auch verkaufen. Diese Outfits gehen nach Beendigung der Dreharbeiten von GNTM nach Hollywood.

Wie du weißt, habe ich aufgrund meiner Kristalmasken Kontakt zu Bea Ackerlund, der Stylistin von Madonna. Sie betreibt in L.A. einen Showroom namens “The Residency“, in dem sie einzigartige Outfits von aufstrebenden Desigern ausstellt; unter anderem auch einige meiner Arbeiten. Viele Stylisten amerikanischer Celebrities kommen hierher, um für ihre Kunden Show-Pieces auszusuchen, zum Beispiel für Musik-Videos, Red-Carpet-Events oder auch Foto-Shootings. Da wird dann mein Name genannt. So generiere ich hier erneut Publicity. Die ist insofern wichtig als das Format GNTM ja eigentlich nur im deutschsprachigen Raum von Bedeutung ist. Folglich hat die hier generierte PR keine - oder zumindest kaum - Relevanz auf der internationalen Bühne.

MK: Verstanden. Und was hast du als nächstes Projekt in der Pipeline?

LL: Momentan ist es sehr spannend: Ich bin dabei, meine Accessoire-Marke
LONNET neu im Markt zu positionieren. Das wird krachen! Zudem sind wir in der Vorbereitung einer kleinen, aber feinen T-Shirt Kollektion, die die Motive meiner - doch eher extravaganten - ATELIER- Linie für ein breites Publikum tragbar und erschwinglich macht. Diese Kollektion wird im Sommer auf der Fashion Week gelauncht. Und last but not least bin ich von verschiedenen internationalen Magazinen und Unternehmen als Stylist gebucht, um Modestrecken und Kampagnen „meinen typischen Twist aus Eleganz, Avantgarde, Punk und Glamour einzuhauchen“.

LL: Das klingt nach einem vollen Terminkalender für das Jahr 2016. Viel Erfolg und ganz herzlichen Dank für diesen spannenden Blick hinter die ‚Glamour-Kulissen‘ der Modewelt.



Diese Pressemitteilung wurde veröffentlicht von:
Monika Kohut
Drosselweg 3
82061 Neuried

http://www.markenmacher.eu
Diese Pressemitteilung wurde erstellt für:
Atelier Lorand Lajos
Landwehrstrasse 58
80336 Munich

http://www.Lorand-Lajos.de





Topthemen auf Presseportal München