Diese Pressemitteilung wurde am Samstag, 31. Januar 2015 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 01.02.2015
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Am Donnerstag, 29.01.2015, wurde eine 72-jährige Rentnerin gegen 11.40 Uhr, von einem unbekannten Mann angerufen. Durch geschickte Gesprächsführung brachte der Täter den Vornamen der Geschädigten in Erfahrung und gab sich sodann als deren Neffe aus.

Er gab vor, beim Anwalt zu sitzen und dringend 35.000 Euro zu benötigen. Da die Geschädigte jedoch nicht über so viel Bargeld verfügte, bot sie 13.000 Euro an.

Im Einvernehmen mit dem Anrufer gab die Geschädigte in ihrer Wohnung in der Wagenbauerstraße, gegen 12.40 Uhr, 13.000 Euro an einen unbekannten Abholer.

Täterbeschreibung:
Ca. 25 Jahre, ca. 175 – 180 cm groß, kräftig, südländischer Typ, dunkle Augen, unrasiert, mit Schnurrbart, trug schwarze Wollmütze, kamelfarbener Kurzmantel, schwarze halbhohe Stiefel, schwarz-weißen Schal

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, KFD 3, EG Enkeltrick, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Zwischen dem 30.01.2015 und dem 31.01.2015 kam es zu 8 versuchten Fällen eines Enkeltrickbetrugs. Die Münchner Polizei möchte daher die Bevölkerung erneut auf folgende Warnhinweise aufmerksam machen:

Warnhinweis:
Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang dringend davor, angeblichen Verwandten, die sich lediglich telefonisch melden, für etwaige Investitionen Geldbeträge zur Verfügung zu stellen. Die Angerufenen sollten unbedingt Rücksprache mit Vertrauenspersonen halten bzw. sich direkt an die Polizei wenden.

Die Tipps Ihrer Münchner Polizei:

- Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.
- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
- Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
- Ändern Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch, indem Sie Ihren Vornamen abkürzen.
- Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.

Weitere Polzeiberichte des Tages





Topthemen auf Presseportal München