Diese Pressemitteilung wurde am Mittwoch, 04. Februar 2015 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 05.02.2015
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Am Dienstag, 03.02.2015, gegen 19.30 Uhr, beobachteten Ladendetektive in einem Textilgeschäft in einem Einkaufszentrum in Neuperlach ein Pärchen, wie es mit verschiedenen Waren in die Umkleidekabine ging. Nach kurzer Zeit kamen die beiden wieder heraus. Augenscheinlich hatten sie jedoch keine Ware mehr dabei.

Die Detektive überprüften anschließend die Umkleidekabine, fanden aber die abgelegte Ware nicht. Das Pärchen verließ die Filiale, ohne etwas bezahlt zu haben. Der Mann hatte einen Rucksack dabei.

Die Detektive sprachen die beiden an und baten sie ins Büro. Im Rucksack des Mannes fanden sie zwei Herrenhosen im Gesamtwert von 199 Euro, desweiteren ein Damen-T-Shirt und eine Damenjacke im Gesamtwert von 299 Euro. Beide räumten ein, die Bekleidung im Laden gestohlen zu haben.

Die gesicherte Ware war zum Teil beschädigt, da die Kleidersicherung entfernt worden war. Im Rucksack wurde auch eine Zange gefunden, mit der die beiden die Warensicherungen entfernt hatten.

Die eingetroffenen Polizeibeamten der Polizeiinspektion 24 (Perlach) durchsuchten noch das Fahrzeug des Pärchens, das im Parkhaus stand. Sie fanden darin eine Vielzahl von Werkzeugen. Ob diese entwendet worden waren, blieb zunächst ungeklärt.

Die beiden Tatverdächtigen, ein 33-jähriger Italiener und eine 27-jährige Italienerin, gaben zunächst an, als Touristen in München zu sein. Die Polizeibeamten konnten jedoch ihre Meldeadresse ermitteln.

Da der Verdacht bestand, dass die beiden dort weiteres Diebesgut versteckten, durchsuchten die Polizisten auch die Wohnung des Pärchens. Dort stellten sie eine Vielzahl von Bekleidung und Haushaltsgeräten im Wert von ca. 10.000 Euro sicher. An einigen Produkten waren auch noch die Warenetiketten vorhanden.

Bei ihren Vernehmungen gaben beide den Diebstahl der Kleidung zu. Zu den sichergestellten Gegenständen in ihrer Wohnung meinten sie, diese hätten sie rechtmäßig gekauft oder von Verwandten geschenkt bekommen.

Die Staatsanwaltschaft München I stellte Antrag auf Haftbefehl.

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