Diese Pressemitteilung wurde am Mittwoch, 01. Juli 2015 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 01.07.2015
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Im Zeitraum von Montag, 29.06.2015, bis Dienstag, 30.06.2015, kam es im Stadtgebiet München zu insgesamt 15 versuchten Enkeltrickbetrügereien. Glücklicherweise haben die Opfer in allen Fällen zeitnah bemerkt, dass Betrüger am Werk sind und es entstand kein Schaden.
Bei zwei herausragenden Fällen wurden jeweils Summen in Höhe von 40.000 Euro gefordert.

Eine 74-jährige Rentnerin erhielt am Montag, 29.06.2015, gegen 15.15 Uhr, einen Anruf von einer bislang unbekannten weiblichen Person. Diese gab sich als Bekannte „Doris“ aus, was bei der Seniorin keinen Verdacht weckte, da sie eine Doris im Bekanntenkreis hat. Die „Doris“ forderte zunächst 40.000 Euro für einen Wohnungskauf. Die 74-Jährige gab an, nur 20.000 Euro zu haben, woraufhin sich die „Doris“ nochmal meldete und angab, dass ihr 20.000 Euro auch reichen. Die Rentnerin ging darauf ein und rief bei ihrer Bank an, welche ihr sagte, dass sie nur 2.000 Euro bekommen könnte.

Am Dienstag, 30.06.2015, gegen 09.15 Uhr, rief die Täterin erneut an und forderte wieder 20.000 Euro. Bei diesem Gespräch wurde die 74-Jährige misstrauisch und sagte der Anruferin, dass sie kein Geld bekommt.

Am Dienstag, 30.06.2015, gegen 12.00 Uhr, erhielt eine 84-Jährige drei Anrufe von einer weiblichen Person. Diese gab sich als Tochter aus und forderte 40.000 Euro für einen Wohnungskauf. Die wachsame Rentnerin erkannte sofort den Betrugsversuch und beendete das Gespräch.

Warnhinweis der Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang dringend davor, angeblichen Verwandten, die sich lediglich telefonisch melden, für etwaige Investitionen Geldbeträge zur Verfügung zu stellen. Die Angerufenen sollten unbedingt Rücksprache mit Vertrauenspersonen halten bzw. sich direkt an die Polizei wenden.

Die Tipps Ihrer Münchner Polizei:
Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.
Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
Ändern Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch, indem Sie Ihren Vornamen abkürzen.
Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.

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