Diese Pressemitteilung wurde am Donnerstag, 16. Juli 2015 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 16.07.2015
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
-siehe 1. Nachtrag vom 15.07.2015, Ziff. 1163

Wie bereits berichtet, befuhr am Mittwoch, 15.07.2015, gegen 09.15 Uhr, ein 79-jähriger Unimog-Fahrer aus dem südöstlichen Landkreis München mit seinen 59 und 46 Jahre alten Beifahrern die Staatsstraße 2078 von Dürnhaar in Richtung München.

Als er nach rechts von der Staatstraße aus über einen unbeschrankten Bahnübergang (Bahnübergang Faistenhaarer Weg) Richtung Siegertsbrunn fahren wollte, übersah er die von hinten kommende S 7. Er kollidierte seitlich mit der S-Bahn. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Unimog nach links weggeschleudert. Anschließend überschlug sich der Unimog zweimal und kam nach etwa 10 m in Fahrtrichtung des Zuges neben dem Gleisbett auf den Rädern zum Stillstand.

Der S-Bahnfahrer, ein 53-jähriger Münchner, leitete umgehend eine Notbremsung ein und kam 300 m nach dem Kollisionsort zum Stehen. Der 79-jährige Fahrer des Unimog wurde lebensgefährlich verletz und musste mit einem Rettungshubschrauber zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus geflogen werden. Auch die beiden Beifahrer wurden schwer verletzt und mussten mit Rettungsfahrzeugen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden.

Der S-Bahnfahrer blieb unverletzt. Es verletzte sich ein Fahrgast, der zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes auf einem Fensterplatz auf Höhe der Anstoßstelle saß. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht notwendig. Die weiteren ca. 20 Fahrgäste im S-Bahnzug wurden anschließend mittels Schienenersatzverkehr von der Unfallstelle weggebracht.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 150.000 Euro. Aufgrund von Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Staatsstraße 2078 für die Dauer von 4 Stunden in westlicher Fahrtrichtung gesperrt werden. Es entstanden geringfügige Verkehrsbeeinträchtigungen. Auch der Verkehr der S-Bahnlinie 7 war für 4,5 Stunden beeinträchtigt. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

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