Diese Pressemitteilung wurde am Dienstag, 11. August 2015 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 12.08.2015
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Im Zeitraum von März bis Mai 2015 häuften sich in München-Schwabing im dortigen Krankenhausareal und in den Gebäuden des Max-Planck-Instituts Einbrüche in Büros und Aufbrüche von Cafe- und Getränkeautomaten.

Bei einem Einbruch am 21.03.2015 in der Kraepelinstraße konnte der Täter, ein 40-jähriger Deutscher, videografiert werden. Ein Abgleich mit Tatortfotos ergab, dass der zunächst unbekannte Täter im gleichen Tatzeitraum auch Waschmünzautomatenaufbrüche im Bereich der Hiltenspergerstraße verübt hatte. Ermittlungen der Fachdienststelle ergaben, dass der Täter seine Taten meistens in den frühen Morgenstunden verübte.
Daraufhin wurden verstärkte technische und personelle Überwachungsmaßnahmen durch Zivilbeamte der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) in die Wege geleitet.

Am 29.05.2015, gegen 05.00 Uhr, bemerkten Zivilbeamte den 40-Jährigen im überwachten Gebiet, woraufhin dieser einer Personenkontrolle unterzogen und schließlich als die an den Tatorten videografierte Person erkannte wurde.
Bei seiner Festnahme führte der Einbrecher umfangreiches Einbruchswerkzeug, verschiedene Haus- und Büroschlüssel und eine aufgezogene Spritze mit Betäubungsmittel mit sich.

In seiner ersten Vernehmung räumte er ein, der gesuchte Einbrecher zu sein, wollte sich aber zunächst nicht weiter zu den einzelnen Taten äußern.

Die Überprüfung der sichergestellten Haus- und Büroschlüssel ergab, dass diese im Tatzeitraum bei Einbruchdiebstählen, darunter auch der Einbruch in eine Klinik in Fürstenfeldbruck, entwendet wurden. Laut seinen Einlassungen hatte er die Schlüssel mitgenommen, um sie zu weiteren Diebstählen zu benutzen.

Mittels zwischenzeitlich durchgeführten DNA-Direktvergleichen konnten weitere Beweise für seine Täterschaft erbracht werden. In einer weiteren Vernehmung in der Justizvollzugsanstalt Augsburg wurden dem 40-Jährigen sämtliche Straftaten einzeln vorgehalten, worauf er jedoch auf Anraten seiner Anwältin keine Angaben machen wollte. Im Vorgespräch äußerte der Festgenommene jedoch, dass er die Einbrüche und Diebstähle begangen habe, um seinen Rauschgiftkonsum finanzieren zu können.

Der 40-Jährige befindet sich seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Augsburg.

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