Diese Pressemitteilung wurde am Dienstag, 29. Dezember 2015 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 30.12.2015
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Mit dem Beginn des Verkaufs von pyrotechnischen Gegenständen am Dienstag, 29.12.2015, kam es bislang zu über 35 Einsätzen für die Münchner Polizei, wegen des unerlaubten Zündens dieser Gegenstände.

Viele Bürger wählten den Notruf, um sich über die Knallerei zu beschweren. In den meisten Fällen konnten die Beamten vor Ort nichts mehr feststellen und niemanden antreffen. Oft wurden auch Gruppen von Kindern und Jugendlichen festgestellt, die alle eindringlich von den Polizeibeamten über ihr rechtswidriges und zum Teil auch gefährliches Verhalten belehrt wurden. Teilweise wurde Pyrotechnik sichergestellt und an die Eltern übergeben.

Ein 21-jähriger Ismaninger zündete am Dienstag, 29.12.2015, um 13.10 Uhr, einen pyrotechnischen Gegenstand und warf ihn auf die Fahrbahn der Kolomanstraße in Ismaning, als in der Nähe ein Streifenwagen der Polizeiinspektion 26 (Ismaning) vorbeifuhr. Er wurde wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Sprengstoffgesetzt angezeigt und weitere pyrotechnische Gegenstände, die bei ihm aufgefunden wurden, wurden sichergestellt.

Bei einem weiteren Einsatz am Dienstag, 29.12.2015, um 13.45 Uhr, bemerkte ein Zeuge, dass aus einem Baum in der Bezirksstraße in Lohhof Rauch aufstieg. Er verständigte daraufhin die Feuerwehr.

Bei den Löscharbeiten wurde festgestellt, dass sich in dem Baum, der innen hohl war, abgebrannte pyrotechnische Gegenstände befanden. Der Baum war so stark beschädigt, dass er vom dortigen Bauhof gefällt werden musste. Die Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Es entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro.

Ein weiterer Fall ereignete sich am Dienstag, 29.12.2015, gegen 21.30 Uhr. Eine Streife der Polizeiinspektion 41 (Laim) wurde in die Straße „Am Hedernfeld“ in Hadern geschickt.

Dort haben Zeugen einen älteren Mischlingshund getroffen, der seit mehreren Stunden vor der Tiefgarageneinfahrt eines Anwesens saß. Als die Polizeibeamten dort eintrafen, flüchtete der Hund in die Tiefgarage und versteckte sich hinter einem Pkw. Erst mit Hilfe eines Diensthundeführers der Münchner Polizei konnte die Hündin aus ihrem Versteck hervorgelockt werden. Mit einem Tierchiplesegerät konnte der Hundehalter herausgefunden werden.

Die Hündin wurde danach zu ihrem Wohnort in der Hansastraße im Westend gebracht. Der Hundebesitzer gab an, dass er am gleichen Tag vormittags mit der 14 Jahre alten Hündin spazieren war und sie dort durch Silvesterböller, die eine Gruppe Jugendliche dort gezündet hatte, erschrak. Trotz einer längeren Suche konnte er seinen Hund nicht mehr finden. Umso größer war seine Freude, als ihm sein Haustier von den Beamten wieder zurückgebracht wurde.

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