Diese Pressemitteilung wurde am Freitag, 25. November 2016 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 25.11.2016
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Eine 73-jährige Seniorin wurde am Mittwoch, 23.11.2016, gegen 21.00 Uhr, von einem unbekannten Mann angerufen, der sich als Polizeibeamter des Landeskriminalamtes vorstellte.

Bis zum Vormittag des 24.11.2016, führte sie weitere Telefonate mit falschen Polizeibeamten, die sich mit dem Namen „Freundlich, Stein und Fischer“ ausgaben. Unter anderem wurden die Gespräche auch zur Nachtzeit geführt.

Die falschen Polizeibeamten gaben an, dass sie eine Gruppe von Rumänen festgenommen haben, die auf einem Blatt Papier Daten von Geschädigten bei sich hatten.
Außerdem sollen Mitarbeiter der Bank der 73-Jährigen Betrüger sein und sie müsse aus diesem Grund ihr Geld in Sicherheit bringen.

Im Glauben, mit echten Polizeibeamten zu telefonieren, hob die 73-Jährige am Mittwoch, 24.11.2016, 25.000 Euro von zwei verschiedenen Bankkonten ab. Das Geld übergab sie einem unbekannten Mann, der dies vor ihrer Haustür abholte. Das Geld sollte angeblich registriert und überprüft werden.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 170 cm groß, ca. 30 Jahre alt, kräftige Figur, trug einen Vollbart.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Die Münchner Polizei warnt in diesem Zusammenhang dringend davor, angeblichen Polizeibeamten, die sich lediglich telefonisch melden, für etwaige Investitionen Geldbeträge zur Verfügung zu stellen. Die Angerufenen sollten unbedingt Rücksprache mit Vertrauenspersonen halten bzw. sich direkt an die Polizei wenden.

Die Tipps Ihrer Münchner Polizei:
Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Polizeibeamte, Verwandte, Gerichtsvollzieher, etc. ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.
Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen oder direkt bei Ihrer Polizeiinspektion Rücksprache.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
Ändern Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch, indem Sie Ihren Vornamen abkürzen.
Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.

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