Diese Pressemitteilung wurde am Freitag, 10. März 2017 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 10.03.2017
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Am Dienstag, 28.02.2017, gegen 13.45 Uhr, befand sich ein 21-jähriger Student in den Riemarcaden. Dort wurde er unvermittelt von einer Frau angesprochen. Die Frau sagte ihm, dass sie „Sabrina“ heißt und dringend 600 Euro zur Begleichung ihrer Miete brauchen würde. Im weiteren Verlauf stellte sie ihre angebliche Notlage so dar, dass sie sich illegal in Deutschland aufhalte und zudem ihre 2-jährige Tochter versorgen müsse.

Sie erzählte weiterhin, dass sie von Schleppern, welche sie nach Deutschland gebracht hätten, bedroht und zur Prostitution gezwungen wird. Sie kann daher auch nicht in ihre Heimat nach Bosnien zurück, da sie vom Islam zum Christentum konvertiert sei. Darüber hinaus gab sie an, dass sie noch zwangsverheiratet wurde.

Der 21-Jährige entgegnete der Frau, dass er zunächst einkaufen muss und ging in den nächstgelegenen Supermarkt. Die Frau wich ihm allerdings ab diesem Zeitpunkt nicht mehr von der Seite. Auch als er nach dem Einkauf nach Hause ging, folgte sie ihm und wartete vor dem Haus.

Während dieser ganzen Zeit bettelte sie ihn immer wieder an ihr doch zu helfen. Aus Mitleid fuhr der 21-Jährige mit ihr zum Hauptbahnhof und hob Geld von seinem Konto ab, welches er zusammen mit seiner Handynummer der Frau übergab.

Obwohl sie ihm zusagte das Geld wieder zurück zu zahlen, kam ihm die Sache dann doch komisch vor, woraufhin er Anzeige bei der Polizei erstattete.

Beschreibung der Frau:
Weiblich, ca. 18-30 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schlanke Figur, schwarze Haare, stark geschminkt, gepflegte Erscheinung.
Sie sprach deutsch mit Akzent und bekleidet war sie mit einem schwarzen Mantel.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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