Diese Pressemitteilung wurde am Montag, 23. April 2018 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 23.04.2018
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Bereits am Montag, 16.04.2018, gegen 19.00 Uhr, wurde ein 85-jähriger Rentner von einem angeblichen Polizeibeamten auf dem Festnetztelefon angerufen. Der vermeintliche Polizeibeamte gab vor, dass ein Einbrecher festgenommen wurde, bei welchem ein Zettel mit der Anschrift des Angerufenen aufgefunden wurde.

Auf telefonischer Nachfrage zu seinem Vermögen, Schließfächern und Handynummer, gab der 85-Jährige bereitwillig Auskunft.
Am darauffolgenden Tag erhielt der Rentner erneut einen Anruf. Hier erfolgte er nun der Aufforderung das Geld aus dem Bankschließfach zu holen und dem vermeintlichen Polizeibeamten auszuhändigen. Dieser Aufforderung kam der Rentner ebenso nach und übergab am Folgetag einen hohen Bargeldbetrag.

Am 20.04.2018 wurde dem Rentner klar, dass er betrogen wurde, nachdem er über das Phänomen in der Zeitung gelesen hatte. Er informierte im Anschluss die Polizei.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 30-35 Jahre alt, ca. 175 cm groß, dicke Figur, dunkle, kurze Haare, dunkel bekleidet.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Herzogstraße Ecke Bismarckstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 (AG-Phänomene), Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren.
Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.

Vergewissern Sie sich bitte durch einen Rückruf bei einer Polizeidienststelle, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.

Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.

Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.

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