Diese Pressemitteilung wurde am Sonntag, 21. Oktober 2018 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 21.10.2018
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Bei der Koordinierungsgruppe Körperverletzungsdelikte (KoKV), einer Kooperation zwischen Bundes- und Landespolizei zur Bekämpfung von Körperverletzungsdelikten im ÖPNV, konnten drei Fälle in Zusammenhang gebracht werden. Nach zwei Tatverdächtigen (nachfolgend 01 & 02 genannt) wird nun öffentlich mit Lichtbildern gefahndet:

Am 30.03.2018 geriet ein 30-jähriger Münchner gegen 01:02 Uhr in einem Bus der Linie 55 zunächst mit vier Personen in Streit. Im Verlauf des Streits wurde er von den beiden nun Gesuchten mehrfach gegen den Kopf geschlagen und getreten. Der Geschädigte erlitt hierbei Verletzungen am Kopf und im Gesicht.

Eine Woche später, am 07.04.2018, traf ein 18-Jähriger aus München gegen 20:55 Uhr in der Triftstraße auf den Tatverdächtigen 01. Scheinbar ohne Grund schlug dieser dem 18-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und verschwand zunächst. Kurze Zeit später begegneten sich die beiden am U-Bahnhof Lehel erneut. Der Tatverdächtige pöbelte sein Opfer dort erneut an und schlug ihm unvermittelt mit der Faust in den Bauch. Die Schläge verursachten Schmerzen, sowie einen Cut und eine Schwellung an der linken Gesichtshälfte.

Nur etwa zwei Stunden nach dem Vorfall im Lehel kam es in der S 1 auf Höhe der Haltestelle Rosenheimer Platz erneut zu einem handgreiflichen Vorfall, an dem die beiden Gesuchten beteiligt waren. Ein 37-Jähriger mit Wohnsitz in München wurde gegen 23:04 Uhr zunächst grundlos von einer sechsköpfigen Gruppe angepöbelt. Dann schubste der Tatverdächtige 01 das Opfer an der Haltestelle aus der S-Bahn. Als dieser versuchte, sich zu wehren, wurde er von beiden gesuchten Tatverdächtigen gemeinsam zu Boden gestoßen und schlug mit dem Kopf an einem Mülleimer auf. Neben den Schmerzen am Kopf erlitt der Geschädigte einen blauen Fleck unter dem rechten Auge und Hautabschürfungen.

In den Fällen 01 und 03 wurden die Täter von den Über­wachungskameras im Bus bzw. in der S-Bahn gefilmt, im Fall zwei im Lehel gelang es dem Geschädigten selbst, mit dem Handy ein Foto seines Angreifers zu fertigen.

Nach einer internen Lichtbildveröffentlichung mit diesen Bildern erkannten Beamte der Münchner Polizei, dass es sich zwei bzw. drei Mal um die selben Täter handelte.

Aufgrund des aggressiven und provokativen Auftretens der Beschuldigten und der Tatsache, dass sie verdächtigt werden, innerhalb kürzester Zeit drei nicht unerhebliche Körperver­letzungsdelikte begangen zu haben ordnete der Ermittlungsrichter eine Öffentlichkeitsfahndung an.

Hinweise auf die unbekannten Täter nimmt die Polizei München unter 089 2910-0 entgegen.

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