Diese Pressemitteilung wurde am Freitag, 30. November 2018 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 30.11.2018
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Am Mittwoch, 28.11.2018, kam eine über 80-jährige Münchnerin, gegen 17.00 Uhr, zurück zu ihrem Wohnanwesen, in der Nähe der Schyrenstraße. Sie hatte zuvor bei ihrer Bankfililale Geld abgehoben und war mit dem Bus zurückgefahren.

Nachdem sie mit dem Fahrstuhl nach oben zu ihrer Wohnung gefahren war und diese betreten hatte, klingelte es kurz darauf an der Tür. Dort stand ein Mann, welcher sich als Mitarbeiter der Wasserwerke ausgab und zu der Seniorin sagte, er müsse das Wasser in der Wohnung überprüfen.

Der Mann schickte die betagte Dame anschließend in das Bad und verblieb selbst in der Wohnung. Die Seniorin konnte sich im Nachhinein nur noch daran erinnern, dass der Mann mehrmals mit seinem Handy telefonierte.

Später bemerkte sie, dass der Mann nicht mehr in der Wohnung war und stellte daraufhin fest, dass die Geldbörse aus ihrer Handtasche verschwunden war.

Es ist nach aktuellem Erkenntnisstand nicht auszuschließen, dass die Seniorin bereits bei der Geldabhebung beobachtet und bis zum Wohnanwesen verfolgt wurde. Ob sich während der Tatausführung noch eine zweite Person in der Wohnung befand, konnte bislang nicht geklärt werden.
Täterbeschreibung:
Männlich, Alter nicht bekannt, ca. 170-175 cm groß, leicht untersetzte Figur, kurze, schwarze Haare, sprach Deutsch; Bekleidung: weißes Hemd, schwarze Jacke (an dieser befand sich ein unbekannter Ausweis mit Foto und einer Anschrift) und eine schwarze Hose

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.

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