Diese Pressemitteilung wurde am Sonntag, 13. Januar 2019 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 13.01.2019
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Am Dienstag, den 08.01.2019, gegen 13:15 Uhr, wollten uni-formierte Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion München Verkehrsüberwachung, im Rahmen einer Kontrollstelle, einen Pkw Peugeot in der Grünwalder Straße in München einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen.

Der Fahrer dieses Pkw, ein 90-jähriger deutscher Rentner, reagierte nicht auf die deutlichen, mittels Anhaltekelle gegebenen Haltezeichen der Polizeibeamten. Der Fahrzeugführer durchfuhr die Kontrollstelle unverändert. Der Anhaltebeamte konnte rechtzeitig ausweichen und so einen Unfall verhindern. Bei der Nachfahrt wurde eine auffällig unsichere Fahrweise festgestellt.

Das Fahrzeug konnte schließlich angehalten werden. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte der Fahrer motorische und kognitive Auffälligkeiten wie eine langsame Reaktionsfähigkeit, Schwerhörigkeit und Verdachtsmomente einer Sichtfeldein-schränkung. Es besteht der Verdacht, dass diese Ein-schränkungen ursächlich für das gezeigte Fehlverhalten waren.

Der Rentner zeigte jedoch keinerlei Einsicht und betonte, dass er sich fahrtüchtig fühle.

Er muss nun wegen der Missachtung der Anhaltezeichen der Polizeibeamten mit einem Bußgeld und einem Eintrag im Bundes-zentralregister rechnen.

In derartigen Fällen ist die Polizei gesetzlich verpflichtet, den Sachverhalt der Fahrerlaubnisbehörde bekannt zu machen, die ggf. weitere Schritte, z.B. entsprechende Untersuchungen, einleitet.

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es zum Führen von Kraftfahrzeugen einer entsprechenden körperlichen und geistigen Eignung bedarf. Im Falle einer Verkehrsunfallbeteiligung drohen empfindliche versicherungs-rechtliche und/oder strafrechtliche Konsequenzen.

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