Diese Pressemitteilung wurde am Freitag, 14. Februar 2020 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 14.02.2020
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Fall 1:
Am Samstag, 25.01.2020, gegen 23:05 Uhr, läutete ein bislang unbekannter Täter an der Haustür einer 51-Jährigen in der Straße „Am Wasserbogen“ in Gräfelfing, um dort seinen
Angaben nach eine Umfrage durchzuführen. Außerdem äußerte er dabei Parolen mit nationalsozialistischem Kontext. Nach dem sich der Unbekannte entfernt hatte, verständigte die 51-Jährige sowie ein weiterer Anwohner über den Notruf 110 die Polizei. Eine daraufhin sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang ohne den gewünschten Erfolg.
Die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen werden durch das Kommissariat 44 für Staatsschutzdelikte geführt.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, etwa 20 Jahre alt, ca. 175 cm groß, dunkelblonde, kurze Haare, schlank und war mit einer dunklen Jacke bekleidet

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Fall 2:
Anfang Januar wurde dem Polizeipräsidium München ein Video in einem sozialen Netzwerk bekannt. Auf diesem Video schoss eine zu diesem Zeitpunkt unbekannte Person mit einer Waffe aus einem Gebäude. Durch umfangreiche Ermittlungen des Kommissariats 44 für Staatsschutzdelikte konnte ein 18-Jähriger aus Oberschleißheim mutmaßlich als die Person von dem Video identifiziert werden.

Beim Amtsgericht München wurde daraufhin ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 18-Jährigen beantragt und in den frühen Morgenstunden des Donnerstag, 13.02.2020, vollzogen. Neben Devotionalien mit nationalsozialistischem Bezug, wurden dabei mehrere Schusswaffen (PTB-Waffe und zwei Druckluftwaffen) sowie dazugehörige Munition und ein sogenannter Schlagring aufgefunden und sichergestellt werden.

Eine dafür erforderliche waffenrechtliche Erlaubnis besitzt der 18-Jährige nicht. Er wurde deshalb wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.

Fall 3:
Am Dienstag, 11.02.2020, gegen 18:40 Uhr, befanden sich zwei minderjährige Schüler in der Nähe der U-Bahnstation „Kieferngarten“ (Freimann) als ihnen eine Rollstuhlfahrerin mit männlicher Begleitung entgegenkam. Die Rollstuhlfahrerin beleidigte die beiden Schüler verbal in rassistischer Weise. Auf Nachfrage des einen Schülers bedrohte der Begleiter diese mit einem geöffneten Taschenmesser.

Die beiden Schüler informierten ihre Eltern über diesen Sachverhalt und verständigten die Polizei.

Die Ermittlungen wegen Beleidigung und Bedrohung werden durch das Kommissariat 44 für Staatsschutzdelikte geführt.

Die Rollstuhlfahrerin wird wie folgt beschrieben:
Weiblich, etwa 70 Jahre alt, korpulente Statur, sprach hochdeutsch; war bekleidet mit einem dunklen Oberteil (Jacke oder Pullover) sowie einer Decke.

Von ihrem männlichen Begleiter liegt keine derzeit keine Personenbeschreibung vor.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Weitere Polzeiberichte des Tages





Topthemen auf Presseportal München