Diese Pressemitteilung wurde am Sonntag, 11. Oktober 2020 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 11.10.2020
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Fall 1:

Im Zeitraum von Montag, 05.10.2020, 21:30 Uhr, bis Dienstag, 06.10.2020, ca. 16:40 Uhr, kam es in München Lehel zu einem Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte. Unter Angaben von falschen Legenden kontaktierten bislang unbekannte Täter eine 80-jährige Rentnerin und täuschten eine vermeintliche Notsituation vor. So gelang es den Tätern telefonisch die Rentnerin am 05.10.2020 dazu zu bewegen, Zuhause aufbewahrte Wertgegenstände an einen bislang unbekannten Täter an der Wohnungstür zu übergeben. Die Täter bauten im weiteren Verlauf so viel Druck auf, dass die 80-Jährige am Folgetag, den 06.10.2020, zu ihrer Bankfiliale ging und dort weitere Wertgegenstände abholte. Diese übergab sie abermals an der Wohnadresse an einen bislang unbekannten männlichen Täter.

Als der Rentnerin bei weiteren Anrufen Zweifel kamen, verständigte sie über den Notruf die Polizei. Die Ermittlungen wurden sofort aufgenommen. Es entstand ein Vermögensschaden von mehreren zehntausend Euro.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 190 cm, stämmig, osteuropäisch, kurze dunkle Haare.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Trickbetrug im Münchner Stadtteil Lehel im Bereich zwischen Widenmayerstraße und Thierschstraße, geben können werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 (AG Phänomene), Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen


Fall 2:

Am Dienstag, 06.10.2020, von 20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr, kam es in München Solln ebenfalls zu einem ähnlich gelagerten Fall. Auch hier täuschten bislang unbekannte Täter telefonisch eine polizeiliche Notsituation vor. Eine 79-jährige Rentnerin hinterließ daraufhin nach stundenlangen Telefonaten mit den Tätern Wertgegenstände und Bargeld. Die Rentnerin erstattete am Folgetag Anzeige bei einer wohnortnahen Polizeidienststelle.

Der Vermögenschaden liegt hier bei mehreren zehntausend Euro.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Trickbetrug im Münchner Stadtteil Solln im Bereich zwischen Widenmayerstraße und Thierschstraße, geben können werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 (AG Phänomene), Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Die drei wichtigsten Tipps gegen Betrug im Namen der Polizei:
- Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertsachen bitten!
- Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie keine Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.

Warnhinweis:
Die Polizei warnt erneut vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter. Polizeibeamte in zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. In Zweifelsfällen lassen Sie sich bitte Namen und Dienststelle des Polizeibeamten nennen und erkundigen sich durch einen Rückruf bei der Dienststelle nach der Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie unsicher sein, rufen Sie auf alle Fälle den Notruf 110 an.

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