Diese Pressemitteilung wurde am Donnerstag, 30. Januar 2014 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 31.01.2014
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Eine 80-jährige Taufkirchnerin erhielt am Donnerstag, 30.01.2014, gegen 15.30 Uhr, einen Anruf eines unbekannten Mannes. Durch geschickte Gesprächsführung nach der üblichen Enkeltrickmasche gab er sich als ihr Neffe aus, der sich gerade in München aufhält.

Wegen eines angeblichen Immobilienkaufs würde er leihweise 35.000 Euro benötigen. Nachdem die Seniorin ihm erklärte, dass sie nicht über so viel Bargeld verfüge, fragte er nach Goldschmuck. Schließlich brachte er die Seniorin dazu, dass sie ihren kompletten Goldschmuck einpackte und vor dem Anwesen an einen angekündigten Gutachter übergab, der den Schmuck zur Unterstützung der Kreditwürdigkeit schätzen sollte.

Täterbeschreibung:
Abholer:
Männlich, gab sich als „Herr Grünwald“ aus, 35-38 Jahre alt, ca. 160 cm groß, schlank, schwarze Haare, normale Länge, indisches Aussehen; bekleidet mit einen braunkarierten Sakko, das ihm zu klein war.

Zeugenaufruf:
Wer hat zur Tatzeit im Bereich Lindenring einen Mann mit der o. g. Beschreibung gesehen?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang dringend davor, angeblichen Verwandten, die sich lediglich telefonisch melden, für etwaige Investitionen Geldbeträge zur Verfügung zu stellen. Die Angerufenen sollten unbedingt Rücksprache mit Vertrauenspersonen halten bzw. sich direkt an die Polizei wenden.

Die Tipps Ihrer Münchner Polizei:
Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.
Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
Ändern Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch, indem Sie Ihren Vornamen abkürzen.
Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.

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