Diese Pressemitteilung wurde am Donnerstag, 11. September 2014 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 11.09.2014
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Am Donnerstag, 28.08.2014, gegen 11.30 Uhr, wurde eine 74-jährige Rentnerin von einer ihr unbekannten Frau in einem Supermarkt angesprochen. Die Frau erklärte ihr, dass sie diverse Krankheiten heilen könne. Weiter klärte sie sie darüber auf, dass auf ihr ein Fluch lasten würde und deshalb in den nächsten drei Monaten ihr Sohn sterben würde. Sie könne nun, dank ihrer herausragenden Fähigkeiten die Rentnerin von dem Fluch befreien.

Haken wäre nun, dass die 74-Jährige ihre gesamten Wertgegenstände und ihre Ersparnisse an die Wunderheilerin herausgeben müsse.

Die Rentnerin war damit einverstanden und fuhr deshalb mit der Frau und einer mutmaßlichen weiteren Kundin in ihre Wohnung. Dort holte sie einen größeren Bargeldbetrag und Schmuckstücke ab. Danach hob die Rentnerin noch weitere Ersparnisse bei zwei Bankfilialen ab.

Das Bargeld sowie der Schmuck wurden nun an die beiden Täterinnen übergeben und im Gegenzug erhielt die Rentnerin ein „Entfluchungs-Set“.

Leider stellte sich im Nachhinein heraus, dass es sich dabei lediglich um ein Handtuch handelte, in dem völlig wertlose Gegenstände eingewickelt waren.

Die beiden Täterinnen hatten sich in der Zwischenzeit bereits entfernt.

Täterbeschreibung:
1. Täterin: Angeblich Frau „Worobjewa“, ca. 160 cm, ca. 50 Jahre, schlank, osteuropäischer Typ, dunkler Teint, braune glatte Haare, mehrere geschwulstartige Wucherungen im Gesicht, ungepflegt, sprach russisch

1. Täterin: Angebliche „“Natasha“, ca. 40 Jahre, ca. 170 cm, osteuropäischer Typ, heller Teint, hellblonde lockige schulterlange Haare, Ohrschmuck, wulstige Lippen, schiefe Zähne, sprach russisch

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Schlüsselbergstraße in Berg am Laim Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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