Diese Pressemitteilung wurde am Sonntag, 28. September 2014 in der Kategorie Polizei Presse von München Presse veröffentlicht.
Pressebericht vom 29.09.2014
Pressemitteilung Polizei München
Polizei München - Bericht des Tages
Am Samstag, 27.09.2014, wurde bei der Polizeiinspektion 15 (Sendling) eine Demonstration für den Sonntag, 28.09.2014, zum Thema „Gegen und wegen den neuesten massiven Angriffen der ISIS“ angezeigt.

Die Versammlung begann planmäßig am Sonntag, 28.09.2014, um 14.00 Uhr, am Karlsplatz/Stachus und verlief über die Sonnenstraße, Landwehrstraße, Goethestraße, Bayerstraße und endete gegen 18.15 Uhr wieder am Karlsplatz.

Schon während der Auftaktkundgebung am Stachus, an der ca. 70 Personen teilnahmen, wurde bei einer Versammlungsteilnehmerin eine verbotene Öcalan-Fahne sichergestellt. Anzeige wurde erstattet.

Bei der sich fortbewegenden Versammlung nahmen ca. 120 Anhänger teil. Hier kam es zu zwei Anzeigen nach dem Vereinsgesetz wegen dem Skandieren verbotener Parolen.

Mit unveränderter Teilnehmerzahl wurde die Versammlung gegen 18.15 Uhr am Karlsplatz beendet.

Bei der Versammlung zeigte es sich, dass Kundgebungsmittel und Redebeiträge überwiegend auf das Thema der PKK ausgerichtet waren und nicht auf das angemeldete Thema.

Nach Beendigung der Versammlung kam es durch die aufgeheizte Stimmung zu einer rassistischen Beleidigung gegen einen in zivil gekleideten Polizeibeamten mit ausländischen Wurzeln.

Bei der Festnahme des Beleidigers kam es zu Widerstandshandlungen, bei der drei Beamte verletzt wurden.

Es wurden zwei Personen festgenommen und zur weiteren Sachbearbeitung zur Polizeiinspektion 11 (Altstadt) verbracht.

Insgesamt wurden sechs Anzeigen erstellt. Unter anderem wegen Zeigen einer verbotenen Öcalan-Fahne, zweimal wegen verbotener Parolen, eine Festnahme und Anzeige nach Beleidigung und Widerstand sowie zwei Festnahmen nach gefährlicher Körperverletzung.

Nach Beendigung der Versammlung wurde Anzeige gegen einen Polizeibeamten wegen Körperverletzung gestellt. Die Ermittlungen dazu werden durch das Bayerische Landeskriminalamt geführt.

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